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Ausstellung im Museum

Was mich aktuell beschäftigt

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Zeit ist der einzige Maßstab, dem sich alle Menschen gleichermaßen fügen. Alle Menschen akzeptieren die Zeit und setzen vieles mit Zeit ins Verhältnis. Insbesondere die Entwicklung. Ein Haus baut sich nicht an einem Wochenende, Vertrauen entsteht nicht nach dem ersten Gespräch und eine gute Beziehung beginnt nicht nach ein paar netten Momenten .....

 

Nur wenn es um uns selbst geht, werden wir ungeduldig. Wir starten motiviert, investieren viel Zeit, bleiben dran und sobald Ergebnisse nicht in der Geschwindigkeit kommen, beginnt die Verhandlung mit sich selbst. Ist es wirklich das richtige, lohnt sich das überhaupt, ob man nicht doch etwas ändern sollte.

 

Dieser Moment wird oft etwas als Stillstand bewertet, obwohl die Entwicklung bereits stattfindet, nur nicht in der erwarteten Geschwindigkeit. Gras wächst halt nicht schneller, wenn man dran zieht.

 

Aus meinem Umfeld höre ich oft, ich sei sehr verbissen. Für manche klingt das nach etwas, dass man loswerden sollte. Es klingt negativ.

 

Verbissen wird häufig zu Menschen gesagt, die etwas länger festhalten oder an etwas arbeiten, weil sie mehr an sich und an ..... glauben als andere, die nicht sofort die Richtung wechseln, sondern jeden Morgen entscheiden ob und wie sie weitermachen. Das gilt für alle Bereiche des Lebens, wo ENTWICKLUNG stattfindet. Sie fühlen da etwas. Ahhhh als fühlen und auf sich wirken lassen!

 

Klar muss man manchmal auch loslassen können. Auch dieser Punkt muss richtig bewertet, gefühlt und erkannt werden. Wir können nicht alle Ergebnisse mit den Augen messen. Wir müssen bereits sein den Gefühlen RAUM zu geben, damit sie auch mal nachmessen können.

 

Menschen hören zu früh auf, weil sie ihren Erwartungen und ihren Gedanken verfallen, nachdem der Fortschritt früher sichtbar sein müsste, dabei entstehen viele der Dinge, die später leicht aussehen, genau in dieser Phase, wo von außen wenig passiert, dafür aber innen sehr viel Kraft freigesetzt wird und es fließt!

 

Niemand würde einen Baum ausgraben, um zu prüfen, ob die Wurzeln schnell genug wachsen und kein Mensch würde nach 10 Trainingseinheiten fragen, ob Bewegung sinnvoll ist. Aber wenn es um uns selbst geht, tun wir das ständig. Wir erklären Prozesse zu früh für gescheitert, nur, weil sie sich noch nicht nach Ergebnis anfühlen, in uns nicht gereift sind oder wir zu hohe oder falsche Erwartungen haben.

 

Dranbleiben, an sich arbeiten, hat für mich nichts mit Härte zu tun, es ist eher die Entscheidung, die Standhaftigkeit, sich nicht bei jedem Gegenwind neu zu erfinden, was nach außen hin dieses Bild verbissen erzeugt.

 

In diesem Sinne, man unterschätzt selten seine Möglichkeiten, man unterschätzt, wie oft man bereit sein muss weiterzumachen - die Art, wie man mit Rückschlägen umgeht, wie ruhig man bleiben muss, obwohl noch nichts erkennbar ist. Jedoch ist oft viel Wahres schon da! Man darf sich nur nicht davon abhängig machen, dass sofort etwas zurückkommt.

 

Interessant ist nicht, wie viele Menschen anfangen, interessant ist, wie wenig bereit sind, lange genug dabei zu bleiben, an sich und Haltung zu arbeiten, andere Sinne auch mal ran lassen ....

 

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Kontakt

Bremer Strasse 11 | 80807 München

Email: selimkuzu@me.com

 

Meine Dienstleistungen stehen ausschließlich empfohlenen Unternehmern und Führungskräften zur Verfügung und sind nicht buchbar.

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